Eine Sprache aus der Sprachlosigkeit

Wissen über Rassismus wurde in den 1990er und 2000er Jahren unter anderem über Musik angeeignet. In der Wissensspur wird entlang der Rapgruppe Advanced Chemistry aufgezeigt, wie das Unsagbare des Rassismus für viele Menschen durch ihre kritischen Texte sagbar wurde und Möglichkeiten des Selbstverstehens bot.

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„Was guckst du?" – Zur Umkehrung von Blickrichtungen

In den 1980er und 1990er Jahren stellt lineares Fernsehen ein wichtiges und viel genutztes Medienformat dar. Thematisierungen von Rassismus stellen Ausnahmen dar. Insbesondere alternative Formate über das Internet ermöglichten neuartige Formen des Sprechens und Lernens über Rassismus, neue Wissensspuren eröffneten sich.

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Gewalt-Wissen

Im Spiegel einer Reihe von rassistischen Brandanschlägen in den frühen 1990er Jahre entwickelten viele migrantisierte Familien aus Angst vor möglichen Angriffen Schutzmaßnahmen. Es entstand ein geteiltes Erfahrungswissen über Unsicherheit und mangelnden staatlichen Schutz. Dieses Wissen prägte das Leben von Rassismus Betroffener.

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Sichere Räume in unsicheren Verhältnissen

Wohnheime für sogenannte Vertragsarbeiter*innen in der DDR waren Orte der Isolation, da die Bewohner*innen von der Mehrheitsgesellschaft weitgehend getrennt leben mussten. Es entwickelten sich in den Wohnheimen Aktivitäten wie etwa das gemeinsame Musizieren. Die Wohnheime waren wichtige Räume, um über rassistische Angriffe zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Schutzstrategien zu entwickeln.

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„Augen sprechen viel"

Sehen und Gesehenwerden sind durch gesellschaftliche Machtverhältnisse geprägt. Für viele, die negativ von Rassismus betroffen sind, entsteht ein Wissen darüber, wie sie als „Andere“ wahrgenommen werden.

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„Augen sprechen viel" Sichere Räume in unsicheren Verhältnissen Eine Sprache aus der Sprachlosigkeit Gewalt-Wissen „Was guckst du?" – Zur Umkehrung von Blickrichtungen „Augen sprechen viel" Sichere Räume in unsicheren Verhältnissen Eine Sprache aus der Sprachlosigkeit Gewalt-Wissen „Was guckst du?" – Zur Umkehrung von Blickrichtungen

Wissen
über
Rassismus

Auf Spurensuche

1970

Alle Spuren

Wissen über Rassismus wurde in den 1990er und 2000er Jahren unter anderem über Musik angeeignet. In der Wissensspur wird entlang der Rapgruppe Advanced Chemistry aufgezeigt, wie das Unsagbare des Rassismus für viele Menschen durch ihre kritischen Texte sagbar wurde und Möglichkeiten des Selbstverstehens bot.

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In den 1980er und 1990er Jahren stellt lineares Fernsehen ein wichtiges und viel genutztes Medienformat dar. Thematisierungen von Rassismus stellen Ausnahmen dar. Insbesondere alternative Formate über das Internet ermöglichten neuartige Formen des Sprechens und Lernens über Rassismus, neue Wissensspuren eröffneten sich.

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Im Spiegel einer Reihe von rassistischen Brandanschlägen in den frühen 1990er Jahre entwickelten viele migrantisierte Familien aus Angst vor möglichen Angriffen Schutzmaßnahmen. Es entstand ein geteiltes Erfahrungswissen über Unsicherheit und mangelnden staatlichen Schutz. Dieses Wissen prägte das Leben von Rassismus Betroffener.

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Wohnheime für sogenannte Vertragsarbeiter*innen in der DDR waren Orte der Isolation, da die Bewohner*innen von der Mehrheitsgesellschaft weitgehend getrennt leben mussten. Es entwickelten sich in den Wohnheimen Aktivitäten wie etwa das gemeinsame Musizieren. Die Wohnheime waren wichtige Räume, um über rassistische Angriffe zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Schutzstrategien zu entwickeln.

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Sehen und Gesehenwerden sind durch gesellschaftliche Machtverhältnisse geprägt. Für viele, die negativ von Rassismus betroffen sind, entsteht ein Wissen darüber, wie sie als „Andere“ wahrgenommen werden.

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